Ausstellung bis 9. April 2026
Die Arbeiten von Christopher Schultz-Brummer (1930-2019) entstehen aus Pastellkreide auf Papier – einem scheinbar einfachen Material, das sich unter seiner Hand in eine erstaunliche Vielfalt von Substanzen verwandelt. In seinen Bildern erscheinen Erde, Staub, Rost, Schnee, Wasser oder Mineralien nicht als dargestellte Gegenstände, sondern als sinnlich erfahrbare Materie selbst.
Schultz-Brummer erweitert die Möglichkeiten der Pastellkreide zu einer eigenständigen Bildsprache: Er zeichnet, reibt, bricht und mischt das Material und erreicht damit eine Fülle von Texturen und Farbwirkungen, die an die Ausdruckskraft der Olmalerei erinnern.