Ausstellung vom 17. Juli – 29. August 2026
FELIX JUD COTTAGE auf Sylt
Vom 17. Juli bis zum 29. August 2026 präsentieren wir in Kooperation mit der Samuelis Baumgarte Galerie aus Bielefeld im Felix Jud Cottage in Keitum auf Sylt eine Ausstellung mit Werken von Feodora Hohenlohe. Atmosphärisch ergänzt wird die Präsentation mit Gegenständen aus den Ateliers der Künstlerin in Berlin und im Schloss Ippenburg.
Feodora Hohenlohes Malerei richtet den Blick auf das Unspektakuläre und entdeckt gerade darin die alltägliche Schönheit. Ihre Bilder erzählen von genauer Beobachtung bei welcher stets Raum für feinen Humor bleibt. Viele Arbeiten tragen Titel, die mit feiner Ironie das Gesehene kommentieren und dem Bild eine weitere Ebene hinzufügen, oft überraschend, manchmal verschmitzt.
Die Ausstellung gibt einen umfassenden Einblick in ihr künstlerisches Schaffen. Neben großformatigen Gemälden in Öl auf Leinwand sind ebenso Arbeiten in Öl auf Strohpapier zu sehen, deren intime Formate eine besondere Nähe entstehen lassen. Klassische Stillleben begegnen Blumenstücken, Porträts und freien Bildideen, die das Spielerische und Fantastische aufnehmen. Ein plastisch wirkender Pinguin steht dabei ganz selbstverständlich neben einer fein austarierten Komposition aus Glas, Früchten oder Blüten. Gerade diese Offenheit gegenüber unterschiedlichsten Motiven macht den Reiz ihrer Malerei aus: Sie folgt keinem festen Programm, sondern einem aufmerksamen Blick auf die Welt.
Wir laden Sie herzlich zur Vernissage am 17. Juli 2026 um 18 Uhr ein. Am Tag darauf, Samstag dem 18. Juli um 18:30 Uhr, wird Birgit Gräfin Tyszkiewicz (Kunsthistorikerin und Designerin) im Rahmen des Kultursommer St. Severin in der Kapelle in Keitum ein Gespräch mit Feodora Hohenlohe führen, zu dem wir Sie ebenso herzlich einladen. Begleitend zu dem Gespräch sind dort eine Reihe ihrer jüngsten Arbeiten zu sehen.
Über die Vernissage hinaus wird die Malerin Feodora Hohenlohe in der ersten Ausstellungswoche täglich von 14 bis 17 Uhr im Felix Jud Cottage anwesend sein. Sie freut sich auf viele persönliche Begegnungen und anregende Gespräche.
Martin Mosebach über Feodora Hohenlohe: „Musik und Malerei verwenden die selben Ausdrücke, wenn sie von der ‚Stimmung der Töne‘, der ‚Temperatur der Stimmung‘, von ‚Akkorden‘ und ‚Dissonanzen‘ sprechen. Und tatsächlich wird es zu einem musikalischen Erlebnis, wenn man vor den Bildern Feodora Hohenlohes entdeckt, wie genau ihre Tonfolgen gestimmt sind, wie kompliziert und dennoch harmonisch sich ihre Farbakkorde auffächern und welch eigentümliche Temperatur diesen Bildern eignet. Wenn der Schrei das akustische Äquivalent der Ausdruckskunst ist, dann würde den stimmungshaften Bildern der Hohenlohe vielleicht am ehesten ein sanft anschwellender vibrierender, vielstimmiger Celloakkord entsprechen.“